Labyrinth-Ausstellung im Kulturspeicher Würzburg 2018

Vom 17. Mai bis 15. Juli 2018 gibt es eine Ausstellung im Museum im Kulturspeicher Würzburg zum Thema Labyrinth mit dem Titel: Labyrinth Konkret … auf Nebenwegen.

Es gibt einen Katalog dazu, in dem auch einiges über die Bedeutung des Labyrinths in der Abendländischen Kunst zu lesen ist. Da ist von dem die Rede, was wir unter Labyrinth im engeren Sinn verstehen. Angefangen von der griechischen Mythologie, die römischen Mosaiklabyrinthe, die christlichen mittelalterlichen Labyrinthe in den Handschriften und den Kirchen bis zu den Rasen- und Gartenlabyrinthen der Renaissance und des Barocks, wo ja die Idee der Irrgärten entstanden ist.

Dann kommt der Bezug zur Konkreten Kunst und da wird es wieder verwirrend. Denn da geht es nicht um gegenständliche Darstellung, sondern um den Einsatz bildnerischer Mittel, wie Farbe, Form, Hell-Dunkel und um Strukturen, also Ordnungsprinzipien. Da zeigt sich dann die Nähe zum Labyrinth, denn auch da spielt das nicht Sichtbare eine Rolle: der Weg.

Die meisten ausgestellten Werke sind der Konkreten Kunst zuzuordnen, einige wenige „richtige“ Labyrinthe sind aber auch zu sehen, bzw. sogar zu gehen.

Hier einige Eindrücke:

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Modenschau auf dem Africa Festival 2018 in Würzburg

Neben den Konzerten und dem Trommeln unter der Brücke ist die Modenschau von Madame Rama Diaw aus St. Louis (Senegal) ein Hingucker beim jährlichen Africa Festival in Würzburg:

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Ausflug nach Dinkelsbühl

Am 12. Mai 2018 war wieder einmal Gelegenheit die Zeidner Nachbarschaft und ihren Marsch in den Wunderkreis zu beobachten. Das findet ja nur alle drei Jahre statt. Auch dieses Mal in Dinkelsbühl, so etwas wie die heimliche Hauptstadt der Siebenbürger Sachsen.

Zu unserer Überraschung entdeckten wir noch ein 7-gängiges Chartres Labyrinth aus Pflastersteinen im Rasen vor dem Pfarrhaus hinter der Kirche St. Georg. Es ist wohl schon seit 2005 dort.

Heuer waren die Probleme beim Anlegen des Wunderkreises nicht so sehr die trotz Sperrung der Straße durchfahrenden Autos, sondern Pferdegespanne und ihre Hinterlassenschaft.

Doch schließlich endete alles in einem von der Blaskapelle begleiteten Marsch durch den Wunderkreis mit einem Kipfel zur Belohnung am Schluß.

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Ausflug nach Wien

Am letzten Wochenende war ich zu einem Kurzbesuch in Wien.

Anlass war die Eröffnung der Outdoor-Ausstellung „Sharing Heritage: Labyrinths in Europe“ zum Europäischen Kulturerbejahr 2018, die vom 14. April bis 3. Juni 2018 auf dem Schwarzenbergplatz in Wien gezeigt wird.

Dabei habe ich einige Labyrinthenthusiasten aus früheren Zeiten treffen können. Und am Sonntag war der Besuch des Kunsthistorischen Museums Wien angesagt, wo zur Zeit einige Sonderausstellungen zu sehen sind und das berühmte Theseusmosaik und eine Silbermünze von Knossos mit der Darstellung des Labyrinths.

Inzwischen ist mir ein kleines Gedicht in Anlehnung an Hermann Kern eingefallen:

Auf dem Wiener Schwarzenbergplatz
findest du einen kostbaren Schatz
Du musst nur in die Mitte geh’n
und dort in den Brunnen seh’n.

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Die neue Christuskirche in Neunkirchen am Brand

Über die so genannten sozialen Netzwerke wurde ich auf diese Kirche aufmerksam. Genauer gesagt über das Foto von einem Labyrinth auf der Kirchentür. Und da Neunkirchen am Brand mir zwar bis dato vollkommen unbekannt war und es zudem gar nicht so weit von uns entfernt ist, habe ich dieses Bauwerk besucht und war nicht enttäuscht davon.

Östlich von Erlangen und südlich der Fränkischen Schweiz liegt Neunkirchen am Brand. Der Bau der evangelischen Kirche und die Einweihung im Jahr 2000 waren schon besondere Ereignisse für diesen Ort. Viele Menschen haben sich dazu Gedanken gemacht und den Neubau begleitet. Das schlägt sich in der Kirche nieder.

Die Tür hat es mir natürlich besonders angetan: Der Grundriss des Chartres Labyrinths diente als Vorlage. Wie das Flachrelief am Dom San Martino von Lucca ist es senkrecht angeordnet. Dort kann man es mit dem Finger nachspüren, hier nur mit den Augen. Die Kirche ist nach Osten ausgerichtet, so liegt das Labyrinth im Westen wie in Chartres auch. Und der Weg führt von links (Westen) in die Mitte. Aus den sechs Blütenblätternin der Mitte wurden vier. Sie bilden die Türgriffe, mit denen sich die Tür öffnen lässt. So wurde die Labyrinthidee auf ungewöhnliche Art und Weise umgesetzt.

Auch als Ausgangstür bietet die Tür Überraschendes. Lesen Sie einmal genau den Text auf den letzten fünf Fotos.

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Über den Wolken …

Am 28. Februar 2018 ist ein liebenswürdiger Mensch mit einem Lächeln auf den Lippen gestorben.
Heute haben wir sie unter unserem Familien- und Freundschaftsbaum im Friedwald auf dem Schwanberg beerdigt.

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