Das Labyrinth am Benediktushof

Das Labyrinth am Benediktushof war etwas in die Jahre gekommen. Das heißt, durch das viele Begehen waren die Wege schmäler und tiefer geworden. In den letzten Wochen wurde es nun wieder aufgefrischt und näher an den ursprünglichen Zustand gebracht.

Nicht der Ariadnefaden, nur ein Wasserschlauch.

Nicht der Ariadnefaden, nur ein Wasserschlauch.

Im Jahr 2004 ist das Labyrinth im Zuge eines Workshops zum Thema Labyrinth von Beatrice Grimm entstanden.

Nun hat sie ihren letzten Labyrinthkurs angekündigt:

Vom 21.- 24. September 2017 (Donnerstag Abend bis Sonntag Mittag) findet mein letzter Labyrinthkurs am Benediktushof statt.
DAS LABYRINTH – SPIRITUELLES WERKZEUG
Es gibt noch freie Plätze im Kurs.
Am Benediktushof sind im Moment alle Einzelzimmer vergeben. Aber es gibt die Möglichkeit im Dorf zu übernachten.

DAS LABYRINTH – SPIRITUELLES WERKZEUG

Ein uraltes Menschheitssymbol, das in vielen Kulturen zu finden ist. Um den eigentlichen Sinn des Labyrinths zu erfahren, muss man es begehen, ja ertanzen. Der Labyrinthweg ist weitmöglichster Umweg auf engstem Raum und zeigt den eigenen Lebensweg.
Der Weg ins Labyrinth ist ein Einüben ins Gegenteil von dem, was ich gerade noch dachte, fühlte, was ich gerade noch war. Das Labyrinth fragt: „Wer bin ich jetzt? Bin ich Mensch, der einen Lebensweg geht, oder bin ich Leben auf einem Menschenweg?“ Das Labyrinth ist ein Ort der
Wandlung von innen.

Kontemplation (ca. zwei bis drei Stunden täglich), Bewegung und Tanzrituale in der klassischen- als auch in der Labyrinthform der mittelalterlichen Kathedralen.
Übungen aus dem Qigong.

Es gibt noch freie Plätze. Am Benediktushof sind im Moment alle Einzelzimmer vergeben. Es gibt die Möglichkeit im Dorf zu übernachten. Bitte fragen Sie nach den Adressen im Kursbüro.
Kursgebühr: 140,00 EUR zzgl. Verpflegung
kurse@benediktushof-holzkirchen.de
Kursnummer: 17BG11

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Kraftorte unserer Heimat: Der Druidenhain in der Fränkischen Schweiz

Am Sonntag, dem 20. August 2017 war es wieder einmal soweit: Diesmal ging die Exkursion mit Silke Jordan in die Fränkische Schweiz nach Wohlmannsgesees zuerst zum Druidenhain. Das ist nach den Aussagen der Geomantin Silke Jordan einer der kraftvollsten Orte in Deutschland mit 200000 Bovis. Dort trafen wir auf unsere zweite Führerin, Rosa Schmidt-Köhler, die uns auch weiterhin begleitete. Sie erzählte viel von und über die Kelten, die diese Orte wohl für ihren Kult benutzten. Vom Druidenhain wanderten (fast) alle nach Burggaillenreuth, von dort auf den Schlossberg mit den Überresten einer keltischen Befestigungsanlage (Oppidum). Nicht weit davon befindet sich ein einzigartiges Naturdenkmal, die Esperhöhle. Ein einmaliger und beeindruckender Sonntag.

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Kraftorte unserer Heimat: Der Schwanberg und der Bullenheimer Berg

Am Samstag, dem 24. Juni 2017 gab es wieder einmal eine Exkursion von Silke Jordan, Architektin, Geomantin und Autorin aus Marktheidenfeld. Diesmal auf den Schwanberg. Denn auch da gibt es Kraftorte, die nicht jedem bekannt sind. Nach dem Treffen am Parkplatz ging es zum Kapellrangen mit der schönen Aussicht auf das Maintal und den dort kenntlich gemachten Umrissen der ehemaligen Walburgiskapelle. Von dort aus um das Schloss herum zum Alpinarium im Schlosspark. Hier liegen einige Felsbrocken mit besonders viel Energie (auch als Drachenkraft bezeichnet). Leider spüre ich davon gar nichts. Hauptsache sie ist da. Durch den Schlosspark hindurch wanderten wir zum Keltenwall im Friedwald und von da ging es über den Birkensee zurück zu einem weiteren Aussichtspunkt, von dem aus Iphofen und der Bullenheimer Berg gut zu sehen sind. Leider reichte die Zeit nicht mehr zu einem Abstecher dorthin. So blieb es beim Aufspüren einiger Ley-Linien, die hier durchgehen.

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Labyrinth-Rundreise 2017

Anläßlich des Welt Labyrinth Tages 2017 habe ich versucht, möglichst allen Labyrinthen in Würzburg und Umgebung einen Besuch abzustatten. Begonnen habe ich in der Stadt selbst und habe dabei auch am Haus St. Benedikt vorbeigeschaut.

Neubebauung von Haus St. Benedikt in Würzburg

Neubebauung von Haus St. Benedikt in Würzburg

Im Garten des Hauses St. Benedikt gab es seit 1990 ein kleines klassisches Labyrinth. Leider wurde inzwischen das Grundstück verkauft und mit Wohnungen bebaut. Zwischen den Häusern gibt es etwas Grün. Da könnte man durchaus wieder etwas anlegen.


Erfreulicher sieht es im Schulhof der Mönchberg-Volksschule aus. Die Farben wurden wieder einmal erneuert. Und das Labyrinth war frei von parkenden Autos.

Das Baltische Rad an der Mönchberg-Volksschule

Das Baltische Rad an der Mönchberg-Volksschule

Hoffentlich wissen die Lehrkräfte und Schüler auch in Zukunft, wofür das Labyrinth gut ist?


Weniger erfreulich sieht der Schulhof des Riemenschneider-Gymnasiums aus. Die Farbe ist doch sehr verblasst und ein Teil des Labyrinths sogar asphaltiert.

Typ Amiens am Riemenschneider-Gymnasium

Typ Amiens am Riemenschneider-Gymnasium

Da weiß wohl niemand mehr, wofür das gut war? Das war einmal ein Beitrag der Schule zum Labyrinth Projekt Würzburg 2004.


Auf dem Schulhof der Montessori-Schule im Kloster Oberzell gibt es auch schon lange ein Chartres Labyrinth. Die Markierungen wurden wohl wieder einmal erneuert.

Typ Chartres an der Montessori-Schule

Typ Chartres an der Montessori-Schule

In der Mitte steht ein Baum mit einem kleinen Podest außen herum. Das ist zwar nicht so ideal, aber hoffentlich wissen die Schuler (und Lehrer) was ein Labyrinth ist.


Auf der Keesburg gibt es im Klostergarten von St. Alfons ein Rasenlabyrinth, begrenzt von einer Hecke und mit einer eigenen Tür im Zaun vom Mittleren Neubergweg aus gut zugänglich.

Knidos Labyrinth in St. Alfons

Knidos Labyrinth in St. Alfons

Das Gras hat inzwischen die Bruchsteine der Begrenzungslinien überwuchert. Ein Problem bei dieser Bauweise, wo der Weg aus Rasen besteht. Ein Mähen ware wieder einmal angebracht. Aber der Weg ist trotzdem gut zu erkennen. Ein Zeichen, dass das Labyrinth doch immer wieder begangen wird. Hoffentlich bleibt es noch lange an dieser Stelle. Denn auch hier hört man etwas von geplanten Wohnungsbauten.


Auf den Terrassen zum ZIM/ZOM der Universitätsklinik Würzburg liegt das aus Granitplatten aufwändig, aber leider sehr fehlerhaft gebaute Chartres Labyrinth.

Typ Chartres am ZIM

Typ Chartres am ZIM

Nach wie vor ein trauriger Zustand. Das Labyrinth wird nicht angenommen und wohl auch nur selten begangen. Einige einsame Pflänzchen wachsen schon zwischen den Fugen. Aber die Kippen um die zwei Bänke links zeigen, dass sich hier eine kleine Raucherecke etabliert hat. Schade.


Oberhalb der Weinberge von Theilheim liegt verborgen das Labyrinth in Peters Steingarten.

5-gängiges Labyrinth im Steingarten Theilheim

5-gängiges Labyrinth im Steingarten Theilheim

Die Natur erobert sich nach und nach ihren Teil zurück. Aber noch ist das Labyrinth gut zu begehen.


Auf einer Wiese liegt das große Labyrinth im St. Josefs-Stift Eisingen.

Knidos Labyrinth im St. Josefs-Stift

Knidos Labyrinth im St. Josefs-Stift

 

Das Bäumchchen in der Mitte kämpft ums Überleben. Auch hier holt sich die Natur alles zurück. Ab und zu werden die Wege wohl gemäht, aber offensichtlich nicht so regelmäßig begangen. Die Bank in der Mitte ist verschwunden, die Bäumchen an den vier Wendepunkten sind abgebrochen. Die Hecke in der Mitte ist schon sehr verwuchert.


Im Pfarrgarten von Kürnach liegt verborgen im Gras ein Labyrinth.

Knidos Labyrinth Kürnach

Knidos Labyrinth Kürnach

Die Pflastersteine, die den Weg begrenzen, wachsen allmählich zu. Wenn die Wiese nicht öfter gemäht wird, bzw. wenn die Wege nicht regelmäßig begangen werden, wird das Labyrinth wohl bald verschwunden sein.


Das Schwanberglabyrinth neben dem Spielplatz. Inzwischen sehr gepflegt und wohl auch viel begangen. Sogar an den Welt Labyrinth Tag hat jemand gedacht und einen Flyer hinterlegt.

Das Schwanberglabyrinth

Das Schwanberglabyrinth

Die Wegführung ist gut zu erkennen und es gibt nicht mehr so viele Abkürzungen. Die Mitte hat ja inzwischen eine markante Versteinerung eines uralten Baumes erhalten. Längs des Zaunes wurden die Keramiktäfelchen mit Informationen zum Labyrinth wieder erneuert.


Das Weinlabyrinth von Wiesenbronn am Geisberg mit Blick nach Castell.

Das Weinlabyrinth von Wiesenbronn

Das Weinlabyrinth von Wiesenbronn

Die Rebstöcke sind schon sehr groß geworden. Am Zugang wurde eine kleine Allee angelegt und in der Mitte gibt es nun eine Fahne. Die Wege waren gemäht und gut zu begehen. Jetzt müssten nur noch die vereinzelten Lücken zwischen den Rebstöcken geschlossen werden.


Die Abtei Münsterschwarzach hat zwei Labyrinthe. Das eine gibt es schon lange auf dem Schulhof des St. Egbert-Gymnasiums, das andere ist aus Bruchsteinen in einem ehem. Obstgarten am Eingang zum Fair-Handel gelegt.

Das Labyrinth im Schulhof

Das Labyrinth im Schulhof

Das Labyrinth im Obstgarten

Das Labyrinth im Obstgarten

Das im Schulhof ist wohl schon lange vegessen. Es ist auch schwierig zu erkennen zwischen dem Pflaster.

Im Obstgarten ist es wie immer bei naturnahen Labyrinthen: Die Natur holt sich ihren Anteil zurück. Trotz Splitt auf den Wegen wachsen das Gras und die Kräuter. Teilweise waren die Wege freigelegt, aber oft sind es eben nur noch schmale Trampelpfade zwischen den Bruchsteinen.


Im Gesundheitsgarten an der Wallfahrtskirche Maria im Grünen Tal in Retzbach liegt neben den Kräuterbeeten das Sektorenlabrinth.

Das Labyrinth im Gesundheitsgarten

Das Labyrinth im Gesundheitsgarten

Die Wege sind gepflastert und die Begrenzungslinien werden durch Grünflächen markiert. Die sind immer kurz gemäht und so ist das Labyrinth gut zu begehen. Immer wenn wir dort sind, laufen auch Leute durch das Labyrinth. Es wird also gut angenommen.


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Welt Labyrinth Tag 2017

Wieder einmal (zum 9. Mal) lädt die Labyrinth Society ein, den Welt Labyrinth Tag zu begehen.
Es ist, wie jedes Jahr, der erste Samstag im Mai, heuer der 6. Mai 2017.

Unter der Devise: Seid eins und geht um Eins! (Walk as One at 1!) ist jeder als Teil des Ganzen eingeladen, an diesem Tag möglichst um 13 Uhr oder auch zu einem anderen Zeitpunkt, ein Labyrinth zu begehen, damit eine friedliche Welle der Energie rund um den Erdball läuft.

Aufruf der TLS

Aufruf der TLS

Am schönsten wäre es natürlich, wenn jeder, der irgendwie kann, ein Labyrinth begeht. Aber es ist auch möglich, ein Fingerlabyrinth nachzufahren oder sich sonstwie labyrinthisch zu betätigen.

In Würzburg und Umgebung gibt es genügend öffentlich zugängliche und begehbare Labyrinthe:

  • Würzburg: auf den Terrassen vor Bau A4 der Uniklinik am ZIM/ZOM an der Oberdürrbacher Straße
  • Würzburg: im Klostergarten am Mittleren Neubergweg hinter der Kirche St. Alfons
  • Würzburg: auf dem Schulhof vor der Mönchberg-Schule an der Richard-Wagner-Straße
  • Würzburg: auf dem Schulhof der Montessori-Schule in Oberzell
  • Kürnach: Neben der Kirche im Garten hinter dem Pfarrhaus
  • Eisingen: auf der Wiese nach dem Eingang rechts am St. Josefs Stift an der Pfr. Robert-Kümmert-Straße
  • Holzkirchen: am Benediktushof hinter dem Troand und neben den Parkplätzen
  • Theilheim: in Peters Steingarten nach einer ehem. Erdaushubdeponie oberhalb der Weinberge
  • Retzbach: im Gesundheitsgarten an der Wallfahrtskirche Maria im Grünen Tal
  • Vogelsburg bei Volkach: in der renovierten Kirche Marä Schutz
  • Münsterschwarzach: auf dem Schulhof des Egbert-Gymnasiums und im ehem. Obstgarten am Eingang zum Fair-Handel
  • Schwanberg: neben dem Spielplatz am Weg zu den Sendemasten
  • Wiesenbronn: Weinbergslabyrinth auf einer Streuobstwiese am Geisberg oberhalb der Weinberge

Mehr zum Welt Labyrinth Tag hier:

Wer ein Labyrinth sucht, kann hier fündig werden:

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Die besten Pressefotos der Welt in Kitzingen am Main: WORLD PRESS PHOTO 16

Vom 20. Februar bis 19. März 2017, täglich von 10 – 19 Uhr, ist in der Rathaushalle der Stadt Kitzingen bei freiem Eintritt diese Ausstellung zu sehen.

Sonst nur in den großen Städten dieser Welt, wie Amsterdam, New York, Rom, Moskau, Tokio zu sehen, kommt die Ausstellung schon zum 11. Mal nach Kitzingen.

Es gibt auch wieder ein Gewinnspiel. Mehr dazu auf der Website der Stadt Kitzingen.

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