Fotoausstellung auf dem Schwanberg: Garten Eden – Paradise lost?

Vom 30. Juni bis 29. Juli 2018 war dieser Foto-Parcours im Rahmen der Kulturzeichen Kitzinger Land 2018 zu sehen. Und zwar im Schlosspark des Geistlichen Zentrums Schwanberg. Dabei ging es um die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Garten Eden. In einem Fotowettbewerb wurden 20 Arbeiten ausgewählt, die in einer Art Freiluftgalerie im Schlosspark Schwanberg zu sehen waren.

Hier ein Rundgang mit allen Werken:

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Über den Wolken …

Am 28. Februar 2018 ist ein liebenswürdiger Mensch mit einem Lächeln auf den Lippen gestorben.
Heute haben wir sie unter unserem Familien- und Freundschaftsbaum im Friedwald auf dem Schwanberg beerdigt.

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Labyrinth-Rundreise 2017

Anläßlich des Welt Labyrinth Tages 2017 habe ich versucht, möglichst allen Labyrinthen in Würzburg und Umgebung einen Besuch abzustatten. Begonnen habe ich in der Stadt selbst und habe dabei auch am Haus St. Benedikt vorbeigeschaut.

Neubebauung von Haus St. Benedikt in Würzburg

Neubebauung von Haus St. Benedikt in Würzburg

Im Garten des Hauses St. Benedikt gab es seit 1990 ein kleines klassisches Labyrinth. Leider wurde inzwischen das Grundstück verkauft und mit Wohnungen bebaut. Zwischen den Häusern gibt es etwas Grün. Da könnte man durchaus wieder etwas anlegen.


Erfreulicher sieht es im Schulhof der Mönchberg-Volksschule aus. Die Farben wurden wieder einmal erneuert. Und das Labyrinth war frei von parkenden Autos.

Das Baltische Rad an der Mönchberg-Volksschule

Das Baltische Rad an der Mönchberg-Volksschule

Hoffentlich wissen die Lehrkräfte und Schüler auch in Zukunft, wofür das Labyrinth gut ist?


Weniger erfreulich sieht der Schulhof des Riemenschneider-Gymnasiums aus. Die Farbe ist doch sehr verblasst und ein Teil des Labyrinths sogar asphaltiert.

Typ Amiens am Riemenschneider-Gymnasium

Typ Amiens am Riemenschneider-Gymnasium

Da weiß wohl niemand mehr, wofür das gut war? Das war einmal ein Beitrag der Schule zum Labyrinth Projekt Würzburg 2004.


Auf dem Schulhof der Montessori-Schule im Kloster Oberzell gibt es auch schon lange ein Chartres Labyrinth. Die Markierungen wurden wohl wieder einmal erneuert.

Typ Chartres an der Montessori-Schule

Typ Chartres an der Montessori-Schule

In der Mitte steht ein Baum mit einem kleinen Podest außen herum. Das ist zwar nicht so ideal, aber hoffentlich wissen die Schuler (und Lehrer) was ein Labyrinth ist.


Auf der Keesburg gibt es im Klostergarten von St. Alfons ein Rasenlabyrinth, begrenzt von einer Hecke und mit einer eigenen Tür im Zaun vom Mittleren Neubergweg aus gut zugänglich.

Knidos Labyrinth in St. Alfons

Knidos Labyrinth in St. Alfons

Das Gras hat inzwischen die Bruchsteine der Begrenzungslinien überwuchert. Ein Problem bei dieser Bauweise, wo der Weg aus Rasen besteht. Ein Mähen ware wieder einmal angebracht. Aber der Weg ist trotzdem gut zu erkennen. Ein Zeichen, dass das Labyrinth doch immer wieder begangen wird. Hoffentlich bleibt es noch lange an dieser Stelle. Denn auch hier hört man etwas von geplanten Wohnungsbauten.


Auf den Terrassen zum ZIM/ZOM der Universitätsklinik Würzburg liegt das aus Granitplatten aufwändig, aber leider sehr fehlerhaft gebaute Chartres Labyrinth.

Typ Chartres am ZIM

Typ Chartres am ZIM

Nach wie vor ein trauriger Zustand. Das Labyrinth wird nicht angenommen und wohl auch nur selten begangen. Einige einsame Pflänzchen wachsen schon zwischen den Fugen. Aber die Kippen um die zwei Bänke links zeigen, dass sich hier eine kleine Raucherecke etabliert hat. Schade.


Oberhalb der Weinberge von Theilheim liegt verborgen das Labyrinth in Peters Steingarten.

5-gängiges Labyrinth im Steingarten Theilheim

5-gängiges Labyrinth im Steingarten Theilheim

Die Natur erobert sich nach und nach ihren Teil zurück. Aber noch ist das Labyrinth gut zu begehen.


Auf einer Wiese liegt das große Labyrinth im St. Josefs-Stift Eisingen.

Knidos Labyrinth im St. Josefs-Stift

Knidos Labyrinth im St. Josefs-Stift

 

Das Bäumchchen in der Mitte kämpft ums Überleben. Auch hier holt sich die Natur alles zurück. Ab und zu werden die Wege wohl gemäht, aber offensichtlich nicht so regelmäßig begangen. Die Bank in der Mitte ist verschwunden, die Bäumchen an den vier Wendepunkten sind abgebrochen. Die Hecke in der Mitte ist schon sehr verwuchert.


Im Pfarrgarten von Kürnach liegt verborgen im Gras ein Labyrinth.

Knidos Labyrinth Kürnach

Knidos Labyrinth Kürnach

Die Pflastersteine, die den Weg begrenzen, wachsen allmählich zu. Wenn die Wiese nicht öfter gemäht wird, bzw. wenn die Wege nicht regelmäßig begangen werden, wird das Labyrinth wohl bald verschwunden sein.


Das Schwanberglabyrinth neben dem Spielplatz. Inzwischen sehr gepflegt und wohl auch viel begangen. Sogar an den Welt Labyrinth Tag hat jemand gedacht und einen Flyer hinterlegt.

Das Schwanberglabyrinth

Das Schwanberglabyrinth

Die Wegführung ist gut zu erkennen und es gibt nicht mehr so viele Abkürzungen. Die Mitte hat ja inzwischen eine markante Versteinerung eines uralten Baumes erhalten. Längs des Zaunes wurden die Keramiktäfelchen mit Informationen zum Labyrinth wieder erneuert.


Das Weinlabyrinth von Wiesenbronn am Geisberg mit Blick nach Castell.

Das Weinlabyrinth von Wiesenbronn

Das Weinlabyrinth von Wiesenbronn

Die Rebstöcke sind schon sehr groß geworden. Am Zugang wurde eine kleine Allee angelegt und in der Mitte gibt es nun eine Fahne. Die Wege waren gemäht und gut zu begehen. Jetzt müssten nur noch die vereinzelten Lücken zwischen den Rebstöcken geschlossen werden.


Die Abtei Münsterschwarzach hat zwei Labyrinthe. Das eine gibt es schon lange auf dem Schulhof des St. Egbert-Gymnasiums, das andere ist aus Bruchsteinen in einem ehem. Obstgarten am Eingang zum Fair-Handel gelegt.

Das Labyrinth im Schulhof

Das Labyrinth im Schulhof

Das Labyrinth im Obstgarten

Das Labyrinth im Obstgarten

Das im Schulhof ist wohl schon lange vegessen. Es ist auch schwierig zu erkennen zwischen dem Pflaster.

Im Obstgarten ist es wie immer bei naturnahen Labyrinthen: Die Natur holt sich ihren Anteil zurück. Trotz Splitt auf den Wegen wachsen das Gras und die Kräuter. Teilweise waren die Wege freigelegt, aber oft sind es eben nur noch schmale Trampelpfade zwischen den Bruchsteinen.


Im Gesundheitsgarten an der Wallfahrtskirche Maria im Grünen Tal in Retzbach liegt neben den Kräuterbeeten das Sektorenlabrinth.

Das Labyrinth im Gesundheitsgarten

Das Labyrinth im Gesundheitsgarten

Die Wege sind gepflastert und die Begrenzungslinien werden durch Grünflächen markiert. Die sind immer kurz gemäht und so ist das Labyrinth gut zu begehen. Immer wenn wir dort sind, laufen auch Leute durch das Labyrinth. Es wird also gut angenommen.


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Labyrinthausflug von Wien nach Würzburg

Zum Welt Labyrinth Tag 2016 machten drei Wienerinnen einen kleinen Betriebsausflug nach Würzburg. In und um Würzburg herum gibt es neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch etliche Labyrinthe und so kamen wir auf acht Labyrinthe in drei Tagen. Das Wetter war außergewöhnlich gut und so passte alles.

Hier der Nachweis:

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Abstecher nach Kitzingen am Main

Am Samstag, dem 30.5.2015 war ich dienstlich mit der liebsten Ehefrau von allen (Zitat Ephraim Kishon) in Winterhausen unterwegs. Auf dem Heimweg nach Würzburg bin ich dann spontan nach überqueren der Sommerhäuser Mainbrücke den Berg hoch nach Erlach gefahren. Die Wolken am Himmel waren so toll und ich suchte eine Stelle mit einem schönen Blick auf den Schwanberg für meinen Header. Als erstes faszinierten mich die Windräder auf der Höhe und so entstand das erste Foto.

Auf der Straße vor Erlach wurden Berufserinnerungen wach, denn beim Bau derselben war ich beruflich beteiligt. Vor Kaltensondheim fuhr ich links auf einen Feldweg und entdeckte das Schildchen „Kulturweg“ auf einem Pfosten. Dem folgte ich dann Richtung Westheim und da entdeckte ich den richtigen Standort für mein Foto. Leider war der Himmel nicht so blau, wie ich wünschte und die Wolken ziemlich düster.

Also fuhr ich über Kaltensondheim nach Kitzingen, wo ich am Falterturm einen Parkplatz für 50 Cent bis Montag früh 10 Uhr fand. Da könnten sich die Würzburger ein Beispiel daran nehmen. Eigentlich hätte ich gar nichts zahlen müssen, denn Samstag ab 12 Uhr kostet es sowieso nichts mehr. Nur hat mir das der freundliche Taxifahrer, den ich nach dem Automaten fragte, nicht gesagt.

Die nächste Anlaufstelle war die Bäckerei Will, wo ich den mir nur von Facebook bekannten Hans Son anzutreffen hoffte. Aber der Senior-Chef war nicht da, sagte die nette Verkäuferin. Nach einer Tasse Kaffee und zwei Eierringen musste ich um 13 Uhr diesen schönen Ort verlassen, denn da machten die zu. Nicht so toll. Aber immerhin habe ich dann noch die Tafel entdeckt, dass dies das Geburtshaus von Paul Eber ist.

Dann musste ich einmal, und mir fiel nur das Rathaus ein, wo es im Untergeschoss ein WC gibt. Ich kam am Fastnachtsmuseum vorbei. Es hatte geöffnet, aber den Besuch hebe ich mir für später auf. Dann fiel mir ein Schaukasten auf mit allerlei Ankündigungen auf, wie Häcker-Chronik 2015 und Richard Rother Jubiläum 2015. Bei der Häcker-Chronik erinnere ich mich noch an 1951, wo einige der älteren Padfinder (damals DPSG) vom Stamm Schwarze Adler mitmachten und immer beim Bachs Engelbert probten. Die 1200-Jahrfeier der Stadt Kitzingen wäre 1945 fällig gewesen, die Häcker-Chronik wurde aber erst 1951 nach dem Krieg aufgeführt.

Beim Umdrehen stand ich dann vor dem imposanten Main-Post Gebäude und hätte gerne den Bloggerkönig und Main-Post Redakteur-Volontär Ralf Thees besucht. Aber leider war es Samstag und der Laden zu.

An der Sparkasse hob ich dann noch Geld ab und durch die Herrnstraße kam ich zum Rathaus und endlich aufs Klo. Danach habe ich aber dann doch noch die Ausstellung angeschaut, denn an Richard Rother habe ich noch Kindheitserinnerungen. Wir wohnten damals in der Breslauer Straße und er nur 100 m weg am Galgenwasen, wo ich einmal als Kind in seinem Atelier war.

Den Rückweg nahm ich über die B8, aber der Himmel und die Wolken waren immer noch nicht richtig für mein Wunschfoto. Das kommt ein anderes Mal. Ich weiss jetzt ja, wo ich hinmuss.

Am Schluss kam ich dann mit 184 Fotos heim, von denen einige hier zu sehen sind.

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In Röte verbunden

Dieser Tage hatten wir einen ganz überraschenden und vor allem lieben Besuch. Drei Tage waren wir gemeinsam unterwegs, in Würzburg und Umgebung und abends daheim.

Öfter standen wir vor verschlossenen Türen: Das Café Achtmann in Dettelbach hatte Betriebsferien. Die Vogelsburg wird umfassend saniert und erst 2015 wieder eröffnet. In Kürnach war das Wasserhäuschen verschlossen. Das Weinparadies in Untereisenheim machte Mittagspause und die Heckenwirtschaft ist um diese Jahreszeit sowieso zu. Gottfried war nicht daheim, das Cafehaus Harmonie in Etwashausen war auch zu.Das Neumünster in Würzburg hatte um 17 Uhr schon „Ladenschluss“.

Aber das machte nichts. Denn auch mit dem verkehrten Zug kann man ans richtige Ziel kommen, oder so ähnlich. Umwege führen ebenfalls zum Ziel. Verhungert und verdurstet sind wir auch nicht.

Was mit bei den Fotos auffiel: Immer war Rot im Spiel. Ist doch auch ein gutes Zeichen, oder?

Zum Vergrößern der Bilder einfach eines anklicken. Zurück geht es mit der Esc-Taste.

Im Wald da steht der Traum von einem Baum

Das Thema Friedwald beschäftigt uns schon seit Jahren. Und so haben wir am 1. November 2010 einen Familien- und Freundschaftsbaum auf dem Schwanberg ausgesucht. Immer wieder waren wir dort und haben mit ihm die Jahreszeiten erlebt. Davon einige Bilder.

Als Fotogalerie:

Als Diaschau:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Standort: N 49° 43′ 40.65″, E 10° 17′ 6.20″

efs286_chartres

efs286_knidos

efs286_urnenstern
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