Heute, am 8. September 2013, ist der Tag des offenen Denkmals

Zum Motto dieses Jahres „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ habe ich ganz direkt nichts beizutragen. Dafür aber etwas persönliches und zufälliges (?).

Letzte Woche habe ich im Juliusspital verbracht. Nicht in der Weinstube, sondern im Krankenhaus. Und zwar im Koellikerbau. Und vorletzte Woche musste ich zum Aufnahmevorgespräch hin, also nur für kurze Zeit.
Da habe ich zufällig etwas gefunden, was ich nicht gesucht habe.Einen „echten“ Mäander. Gesucht habe ich einen Parkplatz in der Koellikerstaße, sogar einen gefunden und beim Aussteigen fiel mein Blick auf die gegenüberliegende Fassade:

Koellikerstraße 6

Koellikerstraße 6

Dahinter verbirgt sich das Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Würzburg.
Schon oft bin ich da vorbei gefahren, denn rechts davon liegt das Juliusspital und links geht es auf den Röntgenring.

Bitte anklicken zum vergrößern.

Im oberen Teil über dem Glaseingang werden die fünf Bögen in der Fassade von einem Mäanderband umrahmt. Und auch noch einem richtigen, weil labyrinthgeeignetem Mäander.

Vor kurzem habe ich ja auch welche in Dresden gefunden. Auch schon in Wien und Salzburg. Immer, wenn ich in eine Stadt komme, halte ich Ausschau danach.

In Würzburg haben wir noch ein denkmalgeschütztes Haus mit Mäanderband. An der Ecke Friedrich-Ebert-Ring / Rottendorfer Straße, der alte Platz’sche Garten. Da gibt es manches Unbequeme.

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