Abstecher nach Kitzingen am Main

Am Samstag, dem 30.5.2015 war ich dienstlich mit der liebsten Ehefrau von allen (Zitat Ephraim Kishon) in Winterhausen unterwegs. Auf dem Heimweg nach Würzburg bin ich dann spontan nach überqueren der Sommerhäuser Mainbrücke den Berg hoch nach Erlach gefahren. Die Wolken am Himmel waren so toll und ich suchte eine Stelle mit einem schönen Blick auf den Schwanberg für meinen Header. Als erstes faszinierten mich die Windräder auf der Höhe und so entstand das erste Foto.

Auf der Straße vor Erlach wurden Berufserinnerungen wach, denn beim Bau derselben war ich beruflich beteiligt. Vor Kaltensondheim fuhr ich links auf einen Feldweg und entdeckte das Schildchen „Kulturweg“ auf einem Pfosten. Dem folgte ich dann Richtung Westheim und da entdeckte ich den richtigen Standort für mein Foto. Leider war der Himmel nicht so blau, wie ich wünschte und die Wolken ziemlich düster.

Also fuhr ich über Kaltensondheim nach Kitzingen, wo ich am Falterturm einen Parkplatz für 50 Cent bis Montag früh 10 Uhr fand. Da könnten sich die Würzburger ein Beispiel daran nehmen. Eigentlich hätte ich gar nichts zahlen müssen, denn Samstag ab 12 Uhr kostet es sowieso nichts mehr. Nur hat mir das der freundliche Taxifahrer, den ich nach dem Automaten fragte, nicht gesagt.

Die nächste Anlaufstelle war die Bäckerei Will, wo ich den mir nur von Facebook bekannten Hans Son anzutreffen hoffte. Aber der Senior-Chef war nicht da, sagte die nette Verkäuferin. Nach einer Tasse Kaffee und zwei Eierringen musste ich um 13 Uhr diesen schönen Ort verlassen, denn da machten die zu. Nicht so toll. Aber immerhin habe ich dann noch die Tafel entdeckt, dass dies das Geburtshaus von Paul Eber ist.

Dann musste ich einmal, und mir fiel nur das Rathaus ein, wo es im Untergeschoss ein WC gibt. Ich kam am Fastnachtsmuseum vorbei. Es hatte geöffnet, aber den Besuch hebe ich mir für später auf. Dann fiel mir ein Schaukasten auf mit allerlei Ankündigungen auf, wie Häcker-Chronik 2015 und Richard Rother Jubiläum 2015. Bei der Häcker-Chronik erinnere ich mich noch an 1951, wo einige der älteren Padfinder (damals DPSG) vom Stamm Schwarze Adler mitmachten und immer beim Bachs Engelbert probten. Die 1200-Jahrfeier der Stadt Kitzingen wäre 1945 fällig gewesen, die Häcker-Chronik wurde aber erst 1951 nach dem Krieg aufgeführt.

Beim Umdrehen stand ich dann vor dem imposanten Main-Post Gebäude und hätte gerne den Bloggerkönig und Main-Post Redakteur-Volontär Ralf Thees besucht. Aber leider war es Samstag und der Laden zu.

An der Sparkasse hob ich dann noch Geld ab und durch die Herrnstraße kam ich zum Rathaus und endlich aufs Klo. Danach habe ich aber dann doch noch die Ausstellung angeschaut, denn an Richard Rother habe ich noch Kindheitserinnerungen. Wir wohnten damals in der Breslauer Straße und er nur 100 m weg am Galgenwasen, wo ich einmal als Kind in seinem Atelier war.

Den Rückweg nahm ich über die B8, aber der Himmel und die Wolken waren immer noch nicht richtig für mein Wunschfoto. Das kommt ein anderes Mal. Ich weiss jetzt ja, wo ich hinmuss.

Am Schluss kam ich dann mit 184 Fotos heim, von denen einige hier zu sehen sind.

Verwandter Artikel

Weiterführende Links

Stadtführung in Kitzingen am Main

Letzten Samstag stand eine Stadtführung in Kitzingen am Main auf dem Programm. Organisiert vom Förderkreis (ehemalige Pfadfinder) des Stammes Schwarze Adler aus Kitzingen. Da gehörte ich vor langer, langer Zeit dazu (1950) und in Kitzingen bin ich immerhin geboren (auch lange her, 1937). Trotzdem war die Führung interessant, weil es vor allem auch unser Stadtführer war: Willi Hertlein. Er macht das wirklich gut, trotz seiner oberbayerischen Vergangenheit. Da machte auch die große Hitze nichts aus. Und abends klang das Ganze beim Grillen auf einem schönen Gartengrundstück oberhalb von Kitzingen aus.

Hier einige Impressionen:

Bitte ein Bild anklicken, um es zu vergrößern. Dann geht es weiter im Karussell. Zurück mit der ESC-Taste.


Herzlichen Dank an die Organisatoren.

Weiterführende Links

Ausflug zur Kirchenburg in Ostheim vor der Rhön

Am 17. Mai 2014 stand ein Ausflug des Förderkreises der ehemaligen und alten Pfadfinder vom Stamm Schwarze Adler in Kitzingen am Main auf dem Programm.

Ziel war Ostheim vor der Rhön und da vor allem die Kirchenburg, die größte und besterhaltene Deutschlands. Nach „Einlaufen“ auf verschiedenen Strecken an der Streu oder in die „Berge“ genossen wir eine gelungene Kirchenburgführung. Den Abschluss bildete eine Einkehr auf der nahen Lichtenburg.

Hier einige Impressionen:

Bitte ein Bild anklicken, um es zu vergrößern. Dann geht es weiter im Karussell. Zurück mit der ESC-Taste.

Danke an die Organisatoren.

Weiterführende Links