Welt Labyrinth Tag 2015

Schon zum 7. Mal lädt die Labyrinth Society ein, den Welt Labyrinth Tag zu begehen.
Es ist, wie jedes Jahr, der erste Samstag im Mai, heuer der 2. Mai 2015.

Nun gibt es fast jeden Tag einen Welttag. Das ist schon inflationär. Aber als Labyrinthfan muss ich natürlich etwas Werbung für den Tag betreiben. Es muss ja auch nicht unbedingt der 2. Mai sein. Der 1. Mai geht auch oder eigentlich jeder Tag. Zudem liegen genügend Labyrinthe vor der Haustür, die jeder jederzeit besuchen kann.

Jeder als Teil des Ganzen ist eingeladen, an diesem Tag um 13 Uhr ein Labyrinth zu begehen, damit eine friedliche Welle der Energie rund um den Erdball läuft.

Aufruf der Labyrinth Society (TLS)

Am schönsten wäre es natürlich, wenn jeder, der irgendwie kann, ein Labyrinth begeht. Aber es ist auch möglich, ein Fingerlabyrinth nachzufahren oder sich sonstwie labyrinthisch zu betätigen.

In Würzburg und Umgebung gibt es genügend öffentlich zugängliche und begehbare Labyrinthe. In Würzburg am ZIM, auf St. Alfons, an der Mönchbergschule. In Eisingen am St. Josefs Stift, in Theilheim in Peters Steingarten, in Holzkirchen am Benediktushof, in Retzbach im Gesundheitsgarten Maria im Grünen Tal, in Dettelbach an der Wallfahrtskirche, in Münsterschwarzach, auf dem Schwanberg, in Wiesenbronn, in Grafenrheinfeld, in Münnerstadt, in Wollbach, in Ostheim v.d.Rhön, in Bad Kissingen, in Bad Neustadt a.d. Aisch, in Bad Windsheim, in Flachslanden, in Tennenlohe, in Bamberg, in Vierzehnheiligen, in Bad Mergentheim, in Ellwangen, in Hösbach, in Ruffenhofen, in Plech, in Hünfeld.

Fotos von den Labyrinthen sind hier zu sehen: mymaze

Mehr Informationen zum Weltlabyrinthtag hier:

Wer ein Labyrinth sucht, kann hier fündig werden:

Werbeanzeigen

Besuch im Gesundheitsgarten Retzbach

Vor kurzem waren wir wieder einmal in Retzbach an der Wallfahrtskirche Maria im Grünen Tal. Dort gibt es auch einen neu angelegten Gesundheitsgarten mit jeder Menge Spielgeräten und Fitness-Angeboten. Im Mittelpunkt befindet sich ein begehbares Labyrinth, das ich schon letztes Jahr erkundet hatte. Inzwischen ist aber auch der umfangreiche Kräutergarten angelegt worden. Für jung und alt, für groß und klein, für einzelne oder mehrere, kurz, für jeden gibt es Angebote zur Erholung und Erbauung. Die feierliche Eröffnung des Gesundheitsgartens war am 1. Juni 2014. Ein Besuch lohnt sich.

Hier nur einige (unvollständige) Eindrücke:

Weiterführende Links

Das II. Internationale Bildhauersymposium 2014 in Dettelbach am Main

Noch bis zum 28. Juni 2014 gibt es an der Mainlände in Dettelbach (in der Nähe der Mainfähre nach Mainsondheim) Gelegenheit, die Entstehung von sechs Steinskulpturen aus Kirchheimer Muschelkalk zu erleben.

Der Bildhauer Roger Bischoff hat für dieses 2. Symposium nach 2005 (Motto damals Pilgervolk) wieder ein internationales Team an Künstlern gewonnen, die seit Anfang Juni gemeinsam an den Skulpturen arbeiten: Nadja Iseli (Schweiz), Monika Ritter (Deutschland), Hagbart Solløs (Norwegen), Maša Paunović (Serbien), Shinroku Shimokawa (Japan) und David Svoboda (Tschechien).

Das diesjährige Bildhauersymposium steht unter dem Motto Panta rhei – alles fließt – des griechischen Philosophen Heraklit.

Die Skulpturen bleiben in Dettelbach und werden nach Fertigstellung an einem Skulpturenweg längs des Mains aufgestellt.

Das Haus für Kinder St. Sebastian trägt mit einem Labyrinth auf den Mainwiesen zum Symposium bei.

Impressionen von den Großen:

Impressionen von den Kleinen:

 

Weiterführende Links

Hummelflug über das Labyrinth von Münsterschwarzach

Das Labyrinth in Münsterschwarzach wurde 2007 in einer „72-Stundenaktion Helden“ von Jugendlichen unter Anleitung von Gernot Candolini angelegt.

Heute gönnen wir uns einen 2-minütigen Hummelflug über das Labyrinth:

Weiterführende Links

Lieber Babys füttern in Dresden als bloggen in Würzburg

oder:

Warum blieb mein neues Blogbaby* so lange ungefüttert in den Weiten des Internets?

Erste Auswirkungen von Hospitalismus zeigten sich in der Blogstatistik. So konnte es nicht weitergehen.
Der Grund für die Vernachlässigung: Ich bekam einen Geburtstagsüberraschungsreisegutschein geschenkt. Der hinderte mich am Bloggen. Da ich eine (wohl unbegründete) Aversion gegen diese modernen mobilen bildschirmberührungsintensiven Geräte habe, bedeutete das: Sendepause.
Ich hoffe, meine lieben und treuen Leserinnen und Leser können mir noch einmal verzeihen?

Hinweis: In ein beliebiges Bild klicken, um im Album zu blättern. Hierher zurück mit der ESC-Taste.

Am 20. Juni 2013 war es dann so weit. Die Einlösung des Geburtstagsüberraschungsreisegutscheins stand an. Danke, lieber Peter und Katja, für die tolle Idee und das großzügige Geschenk an uns.
Eigentlich war der Gutschein nur ein Zettel mit der Ankunftszeit des Taxis vor der Haustür: 7.20. Ich wusste vorher wirklich nicht, wohin mich die Reise führen sollte. Mit dem RE ging es über Schweinfurt nach Erfurt, wo wir in den ICE umstiegen und endlich wurde mir das Ziel geoffenbart: Dresden. Insgesamt waren wir bald 7 Stunden unterwegs, denn der Intercity schaffte es, Verspätungen zu produzieren. Da bekanntlich schon der Weg das Ziel ist, war das nicht weiter schlimm. Für Unterhaltung haben wir selber gesorgt. Nur soviel: Die lustigste (Bundesbahnbetreuungs-)Truppe waren die Sachsen. Doch eines habe ich in den Lautsprecherdurchsagen schmerzlich vermisst: Das „Sänk juh vor träwelling wiss Deutsche Bahn“.

Bei ungefähr 38° kamen wir schließlich an unserem Reiseziel an. Das letzte Foto oben täuscht, es war kein Gefängnis. Es zeigt den Blick auf die Altstadt vom 6. Stock des NH-Hotels in der Neustadt. Und rot-weiß ist auch keine Anstaltskleidung.

Ich unterschlage hier jede Menge (Anreisetag mit Hitze am Tag, Gewitter am Abend, neuer Tag mit Albertinum, Brühlsche Terrassen, Frauenkirche, Münzgasse, Elbschifffahrt nach Blasewitz) und komme gleich zum Spätnachmittagsprogrammpunkt: Babys füttern in Dresden.

Hinweis für facebookorientierte Besucherinnen und Besucher: In ein beliebiges Bild klicken, um im Album zu blättern. Frau / man fühlt sich wie in Facebook. Hierher zurück mit der ESC-Taste.

Die virtuellen Welten blieben diese vier Tage von Donnerstag bis Sonntag (20.6. – 23.6.) außen vor. Also konnte ich nicht bloggen, aber Uschi Babys füttern. So ist bei uns die Arbeitsteilung (Feministinnen hören weg).
Die Gelegenheit dazu ergab als wir hinter dem Altmarkt und der Kreuzkirche auf eine kleine Grünanlage stießen. Hier war nämlich einmal ein Kräuterlabyrinth und im Haus an der Kreuzkirche befand sich 2008 die Anlaufstelle für den 4. Labyrinthkongress. Inzwischen ist aus diesem Platz Start und Ziel einer 6 km langen Laufstrecke entlang attraktiver Sehenswürdigkeiten der Dresdner Innenstadt geworden.
Aber offensichtlich auch eine Anlaufstelle für Mütter, Väter und Kinder aus dem Stadtviertel. Oder aus den USA, wie diese Familie aus Atlanta. Der Vater, George, gab Gastvorlesungen in Jura an der Universität Dresden. Die Mutter, Sandy, kümmerte sich um die Zwillinge, zwei 7 Monate alte Mädchen (deren Namen ich hier nicht nenne aus Respekt vor dem informationellen Selbstbestimmungsrecht der Kinder). Da konnte Uschi natürlich nicht widerstehen und half beim Fläschchen geben mit. Genügend Englisch-Kenntnisse hat sie ja inzwischen in der VHS erworben. Ich unterhielt mich angeregt mit der Mutter und dann auch mit dem Vater, als dieser per Fahrrad dazukam.

Hinweis an Alle: In ein beliebiges Bild klicken, um im Album zu blättern. Hierher zurück mit der ESC-Taste.

Die amerikanische Familie zog von dannen und wir auch. Quer über den Altmarkt, an der Frauenkirche vorbei, später über die Augustusbrücke zum Reiterdenkmal August des Starken. Inzwischen war der (Voll)mond aufgegangen und viele Menschen waren unterwegs, um zu fotografieren. Da trafen wir noch einmal George mit seinen Töchterchen im Radanhänger. Die Mutter war daheim geblieben und erholte sich (Arbeitsteilung auf Amerikanisch).

Hinweis: In ein beliebiges Bild klicken, um im Album zu blättern. Hierher zurück mit der ESC-Taste.

Noch einmal heißen Dank an den liebsten Stief-Sohn von allen, nicht zu vergessen: Katja. Ihr habt es geschafft, uns in diesen Tagen von den Wirren der virtuellen Welt fernzuhalten.

Nehmt diesen Blick aus treuen Hundeaugen als meinen an.

Harmonikaspielerin mit Hund vor dem Johanneum

* Danke Noëmi

Das Labyrinth der Lichter auf dem Straßenzirkus-Festival La Strada in Bremen

Seit Tagen versuche ich einen neuen Beitrag in diesem Blog zu bringen. Aber es ist einfach zu viel los in Würzburg. Tage der offenen Türen allüberall: Am Freitag auf der Festung, am Samstag an der Fachhochschule FHWS am Sanderheinrichsleitenweg 20, heute Frühling International im Landesgartenschaupark. Da kann ich als Ein-Mann-Unternehmen und Rentner nur hinterherhecheln.

Darum habe ich mich spontan umentschieden, mache mir die Arbeit leichter und greife auf dieses Video von Radio Bremen zurück..

Es ist ein Beitrag über ein Labyrinth der Lichter.

Da heißt es:

„Die Große Reise“ heißt ein nächtliches Spektakel auf dem Straßenzirkus-Festival „La Strada“. Die Zuschauer werden durch einen Irrgarten aus 3.200 Kerzen geschickt und treffen da auf Menschen, die auf ihrer Reise des Lebens steckengeblieben sind.
Ein Beitrag von Dirk Blumenthal.
Samstag, 15. Juni 2013, buten un binnen, Radio Bremen TV

Eigentlich gehört der Beitrag auf den Labyrinthblog, aber da ist heute schon etwas anderes erschienen.

Zu meckern habe ich natürlich auch: Irrgarten und Labyrinth werden schon wieder verwechselt. Doch ich will großzügig sein, denn die ganze Idee finde ich toll und ich könnte mir für Würzburg etwas ähnliches vorstellen.

2004 gab es zum Stadtjubiläum 1300 Jahre Stadt Würzburg im Rosenbachpark der Residenz zumindest für eine Woche ein Labyrinth aus Rindenmulch.
Noch schöner wäre ein dauerhaftes Labyrinth im Pflaster auf dem Residenzplatz. Aber da macht die Bayerische Schlösserverwaltung garantiert nicht mit (Weltkulturerbe).
Als nächstes bietet sich die Landesgartenschau 2018 an. An den bisherigen Bürgerplan-Werkstätten in der Franz-Oberthür-Schule habe ich teilgenommen und versucht den Bau eines Labyrinths anzuregen.
Ich habe sogar unserem Oberbürgermeister Georg Rosenthal und dem Umwelt- und Kommunalreferenten Wolfgang Kleiner jeweils eine kleine Mappe über Labyrinthe in die Hand gedrückt. Wo die wohl gelandet sind?

Weiterführender Link