Die Waldschlößchenbrücke über die Elbe bei Dresden

Bei unserem Besuch in Dresden wollte ich mir unbedingt auch die Waldschlößchenbrücke anschauen, die den Dresdnern den Weltkulturerbetitel gekostet hat. Daher haben wir eine Schifffahrt auf der Elbe bis zur nächsten Station Blasewitz unternommen, um die Brücke näher zu sehen. Ich finde, sie passt gut in die Landschaft und verschandelt da eigentlich gar nichts. Ganz anders wie das Blaue Wunder in Blasewitz, die aber schon 1893 gebaut wurde. Auch habe ich keinen einzigen Dresdner getroffen, der gegen den Bau der Brücke wäre. Und voller Selbstbewußtsein sagten sie: Wir pfeifen auf den Weltkulturerbetitel, die Leute kommen auch so zu uns. Demnächst wird die Brücke freigegeben und mit einem großen Fest gefeiert.

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Die Erfrischungen gehen weiter

Mit dem angekündigten heißesten Tag des Jahres für letzten Sonntag wurde es nichts, der war schon am Samstag davor. Jedoch nichts rekordwürdiges. Trotzdem geht der Sommer weiter und Wasser in allen Varianten ist wieder gefragt. Für die Kleinen gibt es in Dresden-Neustadt in der Albertstraße diesen schönen „Springbrunnen“:
Blick zum Albertplatz mit Hochhaus

Papa und Tochter freuen sichWasser marschMal fühlen was gehtBlick Richtung Altstadt

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Erfrischungen am heißesten Tag des Jahres

Jetzt war schon eine ganze Woche richtig Sommer. Und heute soll der heißeste Tag des Jahres sein. Da hilft nur eines: Abkühlen. Dafür bietet sich die Zwillingsbrunnenanlage auf dem Albertplatz in Dresden an. Der eine Brunnen trägt den Namen „Stille Wasser“ und der andere heißt „Stürmische Wogen“. Sie wurden zwischen 1883 und 1894 von Albert Diez geschaffen. Hier einige Impressionen:

Zwillingsbrunnenanlage am Albert Platz 1

Zwillingsbrunnenanlage am Albert Platz 2Zwillingsbrunnenanlage am Albert Platz 3Zwillingsbrunnenanlage am Albert Platz 4Zwillingsbrunnenanlage am Albert Platz 5Zwillingsbrunnenanlage am Albert Platz 6Zwillingsbrunnenanlage am Albert Platz 7

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Goldene geflügelte Wesen in Dresden

Hoch am Himmel, auf der Zitronenpresse über dem Oktogon der Kunstakademie in Dresden balanciert eine vergoldete, geflügelte Skulptur: Es ist Fama mit Fanfare und Siegeskranz, den Ruhm verkündend.

Am Boden, auf dem Pflaster vor der Frauenkirche, fanden wir ein weiteres, vergoldetes und geflügeltes, jedoch lebendiges Wesen: Manchmal still und unbeweglich, manchmal in Bewegung. Bei Einwurf einer Münze in das vor ihr aufgestellte Körbchen, neigte sie sich graziös den Spenderinnen zu und posierte bereitwillig für ein Foto. Bei der Hitze an diesem Tag sicher ganz schön anstrengend.

Hier einige Eindrücke:


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Zwei Don Kosaken in Dresden

In Dresden ist an schönen Tagen an markanten Orten viel geboten. So sind uns auch in der Nähe der Frauenkirche und des Hilton an einer Ecke diese zwei Don Kosaken aufgefallen. Ich habe mich verführen lassen und eine CD ihrer schönsten Lieder aus Russland gekauft. Dafür bekam ich aber auch ein Autogramm und ein strahlendes Lächeln von Peter, dem Tenor. Alexander hieß der Akkordeonspieler. Entweder waren sie einmal Mitglieder des berühmten Don Kosaken Chors oder sie sind es noch?

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Lieber Babys füttern in Dresden als bloggen in Würzburg

oder:

Warum blieb mein neues Blogbaby* so lange ungefüttert in den Weiten des Internets?

Erste Auswirkungen von Hospitalismus zeigten sich in der Blogstatistik. So konnte es nicht weitergehen.
Der Grund für die Vernachlässigung: Ich bekam einen Geburtstagsüberraschungsreisegutschein geschenkt. Der hinderte mich am Bloggen. Da ich eine (wohl unbegründete) Aversion gegen diese modernen mobilen bildschirmberührungsintensiven Geräte habe, bedeutete das: Sendepause.
Ich hoffe, meine lieben und treuen Leserinnen und Leser können mir noch einmal verzeihen?

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Am 20. Juni 2013 war es dann so weit. Die Einlösung des Geburtstagsüberraschungsreisegutscheins stand an. Danke, lieber Peter und Katja, für die tolle Idee und das großzügige Geschenk an uns.
Eigentlich war der Gutschein nur ein Zettel mit der Ankunftszeit des Taxis vor der Haustür: 7.20. Ich wusste vorher wirklich nicht, wohin mich die Reise führen sollte. Mit dem RE ging es über Schweinfurt nach Erfurt, wo wir in den ICE umstiegen und endlich wurde mir das Ziel geoffenbart: Dresden. Insgesamt waren wir bald 7 Stunden unterwegs, denn der Intercity schaffte es, Verspätungen zu produzieren. Da bekanntlich schon der Weg das Ziel ist, war das nicht weiter schlimm. Für Unterhaltung haben wir selber gesorgt. Nur soviel: Die lustigste (Bundesbahnbetreuungs-)Truppe waren die Sachsen. Doch eines habe ich in den Lautsprecherdurchsagen schmerzlich vermisst: Das „Sänk juh vor träwelling wiss Deutsche Bahn“.

Bei ungefähr 38° kamen wir schließlich an unserem Reiseziel an. Das letzte Foto oben täuscht, es war kein Gefängnis. Es zeigt den Blick auf die Altstadt vom 6. Stock des NH-Hotels in der Neustadt. Und rot-weiß ist auch keine Anstaltskleidung.

Ich unterschlage hier jede Menge (Anreisetag mit Hitze am Tag, Gewitter am Abend, neuer Tag mit Albertinum, Brühlsche Terrassen, Frauenkirche, Münzgasse, Elbschifffahrt nach Blasewitz) und komme gleich zum Spätnachmittagsprogrammpunkt: Babys füttern in Dresden.

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Die virtuellen Welten blieben diese vier Tage von Donnerstag bis Sonntag (20.6. – 23.6.) außen vor. Also konnte ich nicht bloggen, aber Uschi Babys füttern. So ist bei uns die Arbeitsteilung (Feministinnen hören weg).
Die Gelegenheit dazu ergab als wir hinter dem Altmarkt und der Kreuzkirche auf eine kleine Grünanlage stießen. Hier war nämlich einmal ein Kräuterlabyrinth und im Haus an der Kreuzkirche befand sich 2008 die Anlaufstelle für den 4. Labyrinthkongress. Inzwischen ist aus diesem Platz Start und Ziel einer 6 km langen Laufstrecke entlang attraktiver Sehenswürdigkeiten der Dresdner Innenstadt geworden.
Aber offensichtlich auch eine Anlaufstelle für Mütter, Väter und Kinder aus dem Stadtviertel. Oder aus den USA, wie diese Familie aus Atlanta. Der Vater, George, gab Gastvorlesungen in Jura an der Universität Dresden. Die Mutter, Sandy, kümmerte sich um die Zwillinge, zwei 7 Monate alte Mädchen (deren Namen ich hier nicht nenne aus Respekt vor dem informationellen Selbstbestimmungsrecht der Kinder). Da konnte Uschi natürlich nicht widerstehen und half beim Fläschchen geben mit. Genügend Englisch-Kenntnisse hat sie ja inzwischen in der VHS erworben. Ich unterhielt mich angeregt mit der Mutter und dann auch mit dem Vater, als dieser per Fahrrad dazukam.

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Die amerikanische Familie zog von dannen und wir auch. Quer über den Altmarkt, an der Frauenkirche vorbei, später über die Augustusbrücke zum Reiterdenkmal August des Starken. Inzwischen war der (Voll)mond aufgegangen und viele Menschen waren unterwegs, um zu fotografieren. Da trafen wir noch einmal George mit seinen Töchterchen im Radanhänger. Die Mutter war daheim geblieben und erholte sich (Arbeitsteilung auf Amerikanisch).

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Noch einmal heißen Dank an den liebsten Stief-Sohn von allen, nicht zu vergessen: Katja. Ihr habt es geschafft, uns in diesen Tagen von den Wirren der virtuellen Welt fernzuhalten.

Nehmt diesen Blick aus treuen Hundeaugen als meinen an.

Harmonikaspielerin mit Hund vor dem Johanneum

* Danke Noëmi