Church under the Konrad-Adenauer-Brücke

Gestern, am Sonntag, dem 30. Juni 2013 waren wir dort. Bei diesem Gottesdienst der besonderen Art: church under the bridge. Genauer gesagt: Unter der Konrad-Adenauer-Brücke bei Main-km 255,060 Widerlagerseite Würzburg, zwischen dem Rad-und Gehweg nach Randersacker und dem Main. Leider mit einer kurzen Verspätung. Aber dann voll dabei. Vor allem natürlich, um „unseren“ Mario bei seiner ersten Predigt zu erleben. Er hat seine Sache gut gemacht.
Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch etwas mehr über die hinter dieser Aktion stehende Organisation erfahren (unten zwei Links).

Hier sollen erst einmal die fotografischen Eindrücke im Vordergrund stehen:

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Hinweis: Sollte jemand nicht mit der Veröffentlichung seiner Person, bzw. seiner Kinder, einverstanden sein, bitte ich um einen kurzen Hinweis, am besten per E-Mail an er(at)mymaze(punkt)de. Ich werde das entsprechende Bild dann umgehend entfernen.

Weiterführende Links

… Wallfahrer ziehen durch das Land …

Gestern am Fußweg entlang des Maines zwischen Würzburg und Randersacker in der Nähe der alten Eisenbahnbrücke nach Heidingsfeld bei Main-km 255,300 kam mir diese Gruppe entgegen. In flottem Tempo, mit Lautsprecher und Gebeten. Es waren die Wallfahrer aus Walldürn auf dem Weg nach Dettelbach, das heute erreicht wird. Gestern machten sie Zwischenstation in Randersacker.

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Diese Begegnung der besonderen Art hatte ich innerhalb von 2 Minuten, zwischen 17:07 Uhr und 17:09 Uhr. Die zwei Nachzügler habe ich „produziert“, weil ich sie nach dem Woher und Wohin gefragt habe.

Siebenschläfertag: Erinnerungen an den Sommer vor einer Woche in Würzburg

Das gibt mir Gelegenheit, auf die Fotos zurückzugreifen, die ich am 19. Juni 2013 am Mainkai im Schein der untergehenden Sonne machen konnte. Wir hatten uns im Biergarten getroffen und danach schlenderte ich zu meinem Parkplatz am Kulturspeicher zurück

Am Mainkai in Würzburg im Abendsonnenschein


Am Mainkai in Würzburg im Abendsonnenschein
Weiterführender Link

Lieber Babys füttern in Dresden als bloggen in Würzburg

oder:

Warum blieb mein neues Blogbaby* so lange ungefüttert in den Weiten des Internets?

Erste Auswirkungen von Hospitalismus zeigten sich in der Blogstatistik. So konnte es nicht weitergehen.
Der Grund für die Vernachlässigung: Ich bekam einen Geburtstagsüberraschungsreisegutschein geschenkt. Der hinderte mich am Bloggen. Da ich eine (wohl unbegründete) Aversion gegen diese modernen mobilen bildschirmberührungsintensiven Geräte habe, bedeutete das: Sendepause.
Ich hoffe, meine lieben und treuen Leserinnen und Leser können mir noch einmal verzeihen?

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Am 20. Juni 2013 war es dann so weit. Die Einlösung des Geburtstagsüberraschungsreisegutscheins stand an. Danke, lieber Peter und Katja, für die tolle Idee und das großzügige Geschenk an uns.
Eigentlich war der Gutschein nur ein Zettel mit der Ankunftszeit des Taxis vor der Haustür: 7.20. Ich wusste vorher wirklich nicht, wohin mich die Reise führen sollte. Mit dem RE ging es über Schweinfurt nach Erfurt, wo wir in den ICE umstiegen und endlich wurde mir das Ziel geoffenbart: Dresden. Insgesamt waren wir bald 7 Stunden unterwegs, denn der Intercity schaffte es, Verspätungen zu produzieren. Da bekanntlich schon der Weg das Ziel ist, war das nicht weiter schlimm. Für Unterhaltung haben wir selber gesorgt. Nur soviel: Die lustigste (Bundesbahnbetreuungs-)Truppe waren die Sachsen. Doch eines habe ich in den Lautsprecherdurchsagen schmerzlich vermisst: Das „Sänk juh vor träwelling wiss Deutsche Bahn“.

Bei ungefähr 38° kamen wir schließlich an unserem Reiseziel an. Das letzte Foto oben täuscht, es war kein Gefängnis. Es zeigt den Blick auf die Altstadt vom 6. Stock des NH-Hotels in der Neustadt. Und rot-weiß ist auch keine Anstaltskleidung.

Ich unterschlage hier jede Menge (Anreisetag mit Hitze am Tag, Gewitter am Abend, neuer Tag mit Albertinum, Brühlsche Terrassen, Frauenkirche, Münzgasse, Elbschifffahrt nach Blasewitz) und komme gleich zum Spätnachmittagsprogrammpunkt: Babys füttern in Dresden.

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Die virtuellen Welten blieben diese vier Tage von Donnerstag bis Sonntag (20.6. – 23.6.) außen vor. Also konnte ich nicht bloggen, aber Uschi Babys füttern. So ist bei uns die Arbeitsteilung (Feministinnen hören weg).
Die Gelegenheit dazu ergab als wir hinter dem Altmarkt und der Kreuzkirche auf eine kleine Grünanlage stießen. Hier war nämlich einmal ein Kräuterlabyrinth und im Haus an der Kreuzkirche befand sich 2008 die Anlaufstelle für den 4. Labyrinthkongress. Inzwischen ist aus diesem Platz Start und Ziel einer 6 km langen Laufstrecke entlang attraktiver Sehenswürdigkeiten der Dresdner Innenstadt geworden.
Aber offensichtlich auch eine Anlaufstelle für Mütter, Väter und Kinder aus dem Stadtviertel. Oder aus den USA, wie diese Familie aus Atlanta. Der Vater, George, gab Gastvorlesungen in Jura an der Universität Dresden. Die Mutter, Sandy, kümmerte sich um die Zwillinge, zwei 7 Monate alte Mädchen (deren Namen ich hier nicht nenne aus Respekt vor dem informationellen Selbstbestimmungsrecht der Kinder). Da konnte Uschi natürlich nicht widerstehen und half beim Fläschchen geben mit. Genügend Englisch-Kenntnisse hat sie ja inzwischen in der VHS erworben. Ich unterhielt mich angeregt mit der Mutter und dann auch mit dem Vater, als dieser per Fahrrad dazukam.

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Die amerikanische Familie zog von dannen und wir auch. Quer über den Altmarkt, an der Frauenkirche vorbei, später über die Augustusbrücke zum Reiterdenkmal August des Starken. Inzwischen war der (Voll)mond aufgegangen und viele Menschen waren unterwegs, um zu fotografieren. Da trafen wir noch einmal George mit seinen Töchterchen im Radanhänger. Die Mutter war daheim geblieben und erholte sich (Arbeitsteilung auf Amerikanisch).

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Noch einmal heißen Dank an den liebsten Stief-Sohn von allen, nicht zu vergessen: Katja. Ihr habt es geschafft, uns in diesen Tagen von den Wirren der virtuellen Welt fernzuhalten.

Nehmt diesen Blick aus treuen Hundeaugen als meinen an.

Harmonikaspielerin mit Hund vor dem Johanneum

* Danke Noëmi

Unser aller Oberbürgermeister Georg Rosenthal (Würzburg)

Die (Streit-)Frage vom Freitag: War unser Oberbürgermeister am Tag der offenen Tür auf der Festung Marienberg am Freitag, dem 14. Juni 2013 dabei, als unser Finanzminister Markus Söder seine Vision vom Landesmuseum für Franken vortrug?

Finanzminister Markus Söder, rechts im blauen Sakko

Finanzminister Markus Söder, rechts im blauen Sakko

Die liebste Ehefrau von allen, Uschi, behauptete: Ja. Aber ich konnte ihn im Pulk der ihn umgebenden Honoratioren nicht ausmachen. Er eilte mit 10 Minuten Verspätung zum Dienstwagen im Innenhof und dann zum nächsten Termin oder nach München zurück (siehe Foto oben).

Die nächste Gelegenheit, diese Frage zu klären, hätte ich am Samstag, dem 15. Juni 2013 gehabt: Am Tag der offenen Tür an der Fachhochschule FHWS am Sanderheinrichsleitenweg 20. Doch da bekam ich unseren Oberbürgermeister nur ganz kurz zu Gesicht.

Führung durch die neue Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg

Führung durch die neue Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg

Die Klärung war am Sonntag, dem 16. Juni 2013, möglich beim Frühling (besser: Sommer) International im Landesgartenschaupark unterhalb der Festung Marienberg. Leider waren wir zu spät zur Eröffnung gekommen, aber unser Oberbürgermeister lief uns voll in die Arme, und so konnte ich ihn direkt fragen. Seine Antwort: Nein. Und einiges mehr, das bleibt unter uns. Zu einem Foto mit der liebsten Ehefrau von allen, Uschi, war er in liebenswürdiger Weise sofort bereit.

Oberbürgermeister Georg Rosenthal links mit roter Krawatte, daneben Uschi

Oberbürgermeister Georg Rosenthal links mit roter Krawatte, daneben Uschi

Er ist uns dann noch ein paar Mal zufällig über den Weg gelaufen. Weil er wie wir durch das ganze Gelände gelaufen ist, um seinen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Und nicht nur die Begrüßungsansprache zu halten.

Bei diesem Anblick schmilzt das schönste Eis am Stiel

Bei diesem Anblick schmilzt das schönste Eis am Stiel

Das nächste Mal frage ich ihn, wo er die Mappe mit den Labyrinthen gelassen hat.

Der 8. Geblogstag des Würzblog am 6.6.2013 im Gehrings (Würzburg)

Da ich in Würzburg wohne und blogge, habe ich mich angesprochen gefühlt und bin hin. Zusammen mit meinem auch bloggenden Töchterlein. Getroffen habe ich da als erstes Otto und Peter, beide Nicht-Blogger, aber mir sehr gut bekannt.
Alle übrigen waren neu. Und so konnte ich nur staunend verfolgen, wie Ralf als König verkleidet, auf einem aufgeblasenen Plastik-Thron die Huldigungen seiner Anhängerinnen und Anhänger entgegennahm.

Huldigung Seiner Majestät König Ralf, der Blogger:

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Das Ganze war mit einer Spendenaktion für das neue Brunnenprojekt Chesongoro von Tante / Schwägerin / Dr. / Schwester Christiane in Kenia verbunden. Ein weiterer Ansporn um mich an diesem Tag zum 29. Sommerbloggertreffen zu wagen.

Wer noch spenden will, hier ist es möglich:

Missions-Prokura Tutzing
Kreissparkasse München Starnberg
Kontonummer: 430570986, BLZ: 702 501 50
Betreff: Schwester Christiane, Brunnen

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