Wie lese ich eine Tageszeitung (Main-Post)?

Genauer gesagt: Wie wir gemeinsam beim Frühstück die Main-Post lesen.

Man sollte lieber miteinander reden, das ist klar. Das tun wir ja auch. Manchmal lesen wir aber auch zusammen die Zeitung.
Dann ist natürlich das Wichtigste: Wer bekommt welches Teil zuerst?

Eine Zeitung besteht aus verschiedenen Teilen, die als Bücher bezeichnet werden. Diese Bücher sind bei unserer Tageszeitung, der Main-Post, folgende: Die Titelseite mit hintendrauf Das Thema, Franken mit Aus aller Welt, Wirtschaft mit Sport, Würzburg mit Region Würzburg. Am Samstag noch das Wochenend-Magazin und weitere Themen.

Die liebe Gattin hat das Erstwahlrecht und nimmt meistens Franken. Dann nehme ich die Titelseite, überfliege die Schlagzeilen und lese als erstes die Glosse Unterm Strich. Die meisten sind sehr witzig, immer aber sehr geistreich und relativ kurz. Lieblingsautor für mich ist hier Herbert Scheuring. Dann schaue ich die Rückseite an, bei Gefallen lese ich alles. Wenn möglich, versuche ich dann an Franken zu kommen, wo ich immer zuerst die Rückseite Aus aller Welt komplett lese. Wenn das nicht gelingt, weil die liebe Gattin noch nicht fertig ist, gehe ich zu Würzburg über. Hier ist am Samstag die Kolumne Würzburger Woche von Herbert Kriener Pflichtlektüre. Das Buch Wirtschaft interessiert mich nicht so sehr, eher die Rückseite Sport. Jedoch der regionale Sport im Innenteil weniger.

Wenn so alle Bücher angelesen sind, geht es an die inneren Seiten. Die Artikel, die mich ansprechen, lese ich ganz. Die übrigen lege ich zunächst zur Seite. Das Magazin am Wochenende hebe ich für Nachmittag oder den Sonntag auf. Die restlichen, überflogenen Artikel lese ich bei einem weiteren Termin am Nachmittag, gegen Abend oder (seltener) gar nicht. Manchmal schneide ich etwas aus oder hebe eine Seite auf, weil ich da hin möchte (z.B. Ausstellungen) oder ich das Thema vertiefen möchte.

Die Anzeigen lese ich so gut wie gar nicht, im besten Fall überfliege ich die Todesanzeigen. Übrigens „Lieblingsthema“ meiner inzwischen von uns gegangenen  Schwiegermutter, die zu sagen pflegte: Ich muss doch nachschauen, ob ich nicht schon gestorben bin.

Die Leitartikel und die übrigen regelmäßigen Kolumnen lese ich in der Regel immer. Ich schaue auch nach den Namen der verschiedenen Redakteure und Redaktionsmitglieder.

Es geht halt nichts über eine (regionale) Zeitung, gedruckt auf Papier, die man in Händen halten kann. Online Zeitung lesen mag ich überhaupt nicht.

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